21.10.2013

Nächste Düne am 28. Oktober

Nach dem schönen Einstand in unserem neuen Zuhause im S036 sind wir dort auch weiterhin erwünscht und machen wie gehabt weiter. Diesmal mit 1. Thilo Bock, 2. Kirsten Fuchs und 3. allen Stammdünern außer 4. Sebastian. Der ist nämlich 1. nicht da und wurde 2. in New York gesichtet. Aber dafür haben wir ja 1. Kirsten Fuchs und 2. Thilo Bock (oder andersrum) zu Besuch. Kirsten Fuchs ist 1. bekannt aus Funk und Fernsehen, schreibt 2. an ihrem neuen Roman „Mädchenmeute“ und wird daraus 3. bestimmt ein paar schöne Texte vorlesen. Thilo Bock ist 1. Verfasser sowohl des Buches als auch der Veranstaltungsreihe „Dichter als Goethe“ und 2. professioneller Vorlaller (Selbstbeschreibung) illustrer, urbaner Bänkellieder.
Da freuen wir uns 1. und 2. wird es sicherlich gut. 3. solltest ihr unbedingt vorbeikommen. Oder auch 1.


SO36
Oranienstraße 190
Beginn: 20 Uhr
Einlass: 19 Uhr
4 € (nur Abendkasse)

Kommentare:

  1. Vorlaller... Das passt auch zu diesem Text. :D

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  2. Wir haben gestern den Abend mal wieder genutzt, um uns bei der Lesedüne was `vorlallen` zu lassen und gleich mal die neuen Räumlichkeiten zu bewundern. Es war super gemütlich und gelacht habe ich auch sehr viel, aber ...

    ... ich werde ganz sicher nie wieder vorbeikommen, wenn Tilo Bock als Gast da ist. Es kann wirklich nicht wahr sein, dass ein so offensichtlicher Frauenhassen auch noch die Bühne bekommt, seine Abneigung gegen Frauen öffentlich als Kunst getarnt rauskotzen zu dürfen.

    Am Eingang des SO36 steht, dass Kommentare rassistischer, sexuell abwertender Natur etc. nicht toleriert werden. Diese Ansage ist gestern abend ja wohl mit Füßen getreten worden. Traurig.

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  3. Liebe_r Anonym

    Schön dass du da warst und dank für sowohl das positive Feedback als auch die Kritik.
    Zu letzterem ein paar Worte,weil wir über ähnliche Thematiken schon öfters mal Diskussionen geführt haben:

    Ich empfinde Thilo, und auch andere Gäste die wir einladen, nicht als „Frauenhasser“. Mag sein, dass ich als (Cis-) Mann da eine eingeschränkte Wahrnehmung habe, keine Frage. Natürlich, wenn in Texten abwertend konnotierte Bezeichnungen für Frauen (in erster Linie von männlicher Seite) verwendet oder krasse Rollenklischees postuliert werden, ist das definitiv problematisch. Kompliziert wird es allerdings, wenn die entsprechenden Kontexte – grad' in Bezug auf Ironie – unklar sind. Wir haben da keine – und wollen auch gar keine – Definitionsmacht bezüglich Textgestaltung. Und wir kennen ja auch im Voraus die Texte nicht, die vorgetragen werden. Allerdings kennen wir die meisten Gäste, die wir einladen, persönlich. Und wir laden niemanden ein, wo wir das Gefühl haben, dass es in Bezug auf solche Thematiken größere Differenzen geben könnte. Dass trotzdem immer mal wieder Texte auftauchen, die von einigen Zuschauer_innen oder auch von uns als problematisch empfunden werden, kommt vor. Wenn uns was aufstößt, dann merken wir das gegenüber dem oder derjenigen in der Regel auch an. Und das ist eigentlich auch das, was wir am besten fänden, wenn euch was aufstößt: Geht zu den Leuten hin und sprecht sie direkt darauf an (das gilt natürlich ebenso für unsere Texte). Das hat erfahrungsgemäß eine sehr viel produktivere Wirkung, als wenn wir das weitertragen. Denn dadurch treten wir als Filter eurer Kritik zum einen und als Zensor gegenüber den anderen auf (Gut, deine Kritik steht jetzt im Kommentar, dass ist ja öffentlich – aber wirklich persönlich ist das ja auch nie). Nichtsdestotrotz ist es natürlich gut, wenn ihr uns so etwas rückmeldet, das sensibilisiert uns ja, auch wenn wir mal andere Wahrnehmungen haben.

    In diesem Sinne: Bis hoffentlich bald!

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  4. Hallo Maik,
    könntest du mir bitte den Namen des Kabarett-Trios schreiben, welches am Montag als Gast auf der Bühne war?

    P.S.
    Wer sich bei klar als ironisch einzustufenden Texten beleidigt fühlt, versteht evtl. keine Ironie? Die härtesten Texte von und über Frauen kamen meiner Meinung nach übrigens klar von Kirsten Fuchs... und waren, nicht nur deshalb, ziemlich gut.

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  5. Das Trio nennt sich „Bottermelk Fresch“, bestehend aus Julian Heun, Lars Ruppel und Bleu Brode. Die sind morgen auch beim Kreuzbergslam.

    Im Übrigen denke ich, dass es kein generelles richtig/falsch in Bezug auf Ironie verstehen gibt. Jemand kann ja trotz Ironie oder sogar grade deshalb Kritik anbringen. Das macht es ja so streitbar...

    beste Grüße

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